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Wundertüte Langdistanz

Die Triathleten der SSG beim Ironman Frankfurt und der Challenge Roth

„Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt“ lautet eine Redensart. Und die gilt allemal für die Triathlon-Langdistanz. Während für Jörg Krietenstein nach einem Radunfall im Juni nicht mehr an einen Start in Frankfurt zu denken war, planten fünf weitere Triathleten der SGG Bensheim, bei den Langdistanz-Wettbewerben am vergangenen Sonntag in Frankfurt bzw. Roth zu starten. Den Wettkampf antreten konnten jedoch nur vier von ihnen. Manfred Hofer musste verletzungsbedingt kurzfristig absagen. Das Finish war leider nur drei Athleten vergönnt, weil Jürgen Thalmeier auf der Radstrecke in Frankfurt disqualifiziert wurde.

 

Sehr erfolgreich verlief das Rennen in Frankfurt für Heinz-Dieter Olsowski, einem der 10 ältesten Teilnehmer der Veranstaltung, Nach einer soliden Schwimm- und Radleistung erreichte er auf Platz 6 seiner Altersklasse 65-69 liegend den Start des abschließenden Marathons, seiner Lieblingsdisziplin. Hier konnte er seine Stärken ausspielen, zumal ihm die herrschenden hochsommerlichen Wetterbedingungen sehr entgegen kamen. Bis Kilometer 30 noch eine mögliche Zielzeit von unter 4:00 Stunden im Visier, machte ihm dann jedoch der Magen einen Strich durch die Rechnung. 10 Stunden Ernährung mit Gels, Wasser, Cola und Bananen forderten ihren Tribut. Trotzdem absolvierte er den Marathon noch in 4:07 Stunden und erreichte das Ziel auf dem Römerberg in insgesamt 11:55.41. In seiner Altersklasse belegte er als bester deutscher Teilnehmer damit auch den 3. Platz bei den Ironman Europameisterschaften. Nach seinem 1. Platz bei den Hessenmeisterschaften auf der Mitteldistanz Anfang Juni war dies sein zweiter großer Erfolg auf den längeren Triathlon-Distanzen in diesem Jahr.

 

Auf dem Foto: Heinz-Dieter Olsowski, 3. Platz bei den Ironman Europameisterschaften.

 

Ebenfalls für die SSG Bensheim in Frankfurt startend erreichte Gerald Wimmer bei seinem Ironman Debüt in 13:49:20 das Ziel.

 

Bei der Challenge Roth erreichte Hans-Jürgen Deppert in 11:10:10 Stunden das Ziel. Auch für ihn lief es beim Schwimmen und Radfahren sehr gut. Nach dem 2. Wechsel fand er schnell seinen Laufrhythmus und war bis km 13 im Schnitt mit 5.40 min/km unterwegs. Dann wurde es hügelig auf der Rother Laufstrecke – eine Neuheit, die es in sich hatte. 200 Höhenmeter galt es zu überwinden, und es galt zu kämpfen. Dennoch konnte Deppert seine Gesamtzeit im Vergleich zu 2014 um 47 Minuten unterbieten. Ein Grund, stolz zu sein.

 

Auf dem Foto: Hans-Jürgen Deppert

Abteilung: Triathlon  |  14.07.2017  |  Abteilung Triathlon