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24.10.2021: Rund um die Neunkircher Höhe

Sonne satt, wunderschöner bunter Herbstwald und eine schöne Rundtour auf der höchsten Erhebung im Kreis Bergstraße – die Neunkircher Höhe mit 605 m. Ja, diese Tour hat allen gut gefallen und die Wanderer der SSG Outdoor Abteilung „Wandern für Aktive“ waren voller Lob an den Wanderführer.

Start war der Parkplatz „Schöne Aussicht“. Es ging an den Ortschaften Winterkasten, Neunkirchen sowie Lützelbach, vorbei. Auf Wege mit verschiedenen Markierungen, wie der Alemannenweg, der neue Modau-Quellenweg, den Camino Incluso, auf dem Mundartweg oder dem Hirschpfad, wurde gewandert. Die Mittagsrast oben am Ganseikopf in der Sennhütte, bot einen tollen Fernblick ins Fischbachtal. Ziele waren auch die Modau-Quelle, die 44 km lang ist und bei Stockstadt in den Altrhein mündet und die Gersprenz-Quelle mit ihren stattlichen 51 km, die aber in den Main bei Stockstadt fließt. Sturm Ignatz der zwei Tage vorher hier gewütet hatte, dass die Wandergruppe zum Teil auch mal über Zweige, Äste und Baumstämme steigen musste, brachte der Tour aber keine „Minus-Punkte“ ein, sondern man setzte sich einfach mal zum Gruppenfoto auf einen Baumstamm der im Wege lag. Zu guter Letzt ging es zum Kaiserturm, um von hier aus das letzte Stück, zum Ausgangspunkt zu kommen.

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26.09.2021: Von Reichenbach nach Bensheim

Treffpunkt für die September-Tour der Gruppe „Wandern für Aktive“ der SSG Bensheim, war der ZOB in Bensheim um mit dem Bus nach Reichenbach zu fahren. Hier startete die Tour, mit 15 Teilnehmer, gleich steil auf zum Höhenweg. Am Wegkreuz, mit dem großen Sandstein, der die Richtungen Gronau, Knoden, Bensheim sowie Reichenbach anzeigt, ging die Gruppe weiter und am Hofgut Hohenstein vorbei, zur Raidelbacher Höhe. Hier oben hatte alle schon den ersten schönen Blick über das Lautertal. Abwärts führte der Weg nun nach Lautern, die B47 wurde überquert und der Wanderführer zeigte der Gruppe einen kleinen Pfad hoch zum Knorz. Wiederum wurden wunderschöne Weitblicke frei. Jetzt nach Beedenkirchen und weiter aufwärts zur Holzwiese wo man bei der Heinrich-Ruhe sich zur verdienten Mittagsrast hinsetzte. Ein schönes Fleckchen hier oben mit mehreren Sitzgelegenheiten und wiederum schöne Fernblicke nach Neunkirchen mit dem markanten Kirchturm, dem Kaiserturm, dem großen Radar und Brandau. Gestärkt von der Rucksackverpflegung ging es nun hoch zum Höchsten Punkt der Tour den Felsberg 514 m mit dem Ohlytum. Die letzte Etappe der Wanderung wurde zuerst auf dem Nibelungensteig, dann an der Quelle des „Wassergeistes Emmerlingsborn“ vorbei zum Selterwasserhäuschen und nach Bensheim, gewandert, wo man nach 22,5 km und 635 Höhenmeter zum Ausgangspunkt kam.

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22.08.2021: Rund um Mittershausen

Trüb und regnerisch mit Windböen und starke Gewitter, so wurde, für Sonntag den 22. August das Wetter im Radio angekündigt. 13 Personen der SSG Outdoor Gruppe „Wandern für Aktive“ haben sich aber nicht abhalten lassen zum Treffpunkt zu kommen. In Fahrgemeinschaft ging es nach Mittershausen zum Ausgangspunkt der Wanderung. Zuerst, immer aufsteigend durch den Wald Richtung Schannenbach. Die Gruppe kam am Kadels-Brunnen und an dem „Aufgestellter Stein“ , einen ca. 2,50 m hohen Felsen der wie ein rechteckiger Bauklotz am Wegesrand steht, vorbei. An der Forstmeister-Kratz-Eiche führte der Wanderführer die Gruppe abwärts nach Seidenbach. Es war ein wunderschöner Weitblick, als die Wanderer aus dem Wald kamen. In Seidenbach ging es über Felder- und Wiesenwege oberhalb vom Steinbruch, zum Bergtierpark in Erlenbach. Die Emus, sowie Alpakas kamen neugierig an den Zaun. Weiter ging es durch Erlenbach, zuerst Richtung Ellenbach, um dann nach Linnenbach abzubiegen. Das Wetter zeigte sich immer noch von seiner guten Seite und lies uns weit über das Weschnitz-Tal zur Tromm und dem Überwald schauen. Lauten-Weschnitz ist die tiefste Stelle der Wanderung und somit führte der Weg auf dem Wegzeichen blauer Balken wieder Bergauf zum Höhenweg. Die verdiente Mittagsrast wurde auf der Schutzhütte „Trommblick“ gemacht die Ihren Namen rechtfertigt. Leider war es eine kurze Rast, da man von der Bergstraße kommend die schwarzen Regenwolken sah. Auf den letzten zwei km ging es ohne nennenswerte Steigung und immer noch ohne Regentropfen zum Parkplatz. Alle bedankten sich für die schöne Tour und der Wanderführer, für das zahlreiche Erscheinen trotz der Wetterankündigung.

Die nächste Tour ist am Sonntag am 26. September, näheres wird im BA-Vereinsspiegel sowie auf der SSG Homepage angekündigt.

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25.07.2021: Drachenweg Triumphalis rund um Güttersbach

Achtzehn Wanderer der SSG Gruppe „Wandern für Aktive“ konnten sich nach langer Pause endlich wieder im Juli zu einer schönen Tour im Odenwald zusammenfinden. In Fahrgemeinschaften ging es nach Hüttenthal, dem Startpunkt auf der 18 km Rundtour „Drachenweg Triumphalis“. Unterwegs konnten einige Sehenswürdigkeiten bestaunt werden, wie der „Olfener Bildstock“, ein Sandsteinbildstock aus der Zeit der Pilger- und Wallfahrten, das „Rote Wasser“, eines der wenigen Hochmoore im Odenwald, in dem seltene Pflanzen beheimatet sind, und der „Weißfrauenbrunnen“. Beim Erreichen des höchsten Punktes der Wanderung, dem Spessartkopf mit 548 m, lud der Siegfriedbrunnen mit seiner Quelle zu einer erholsamen Rast unter schattenspendenden Bäumen ein. Die abwechslungsreiche Wanderung führte überwiegend durch Wald, vorbei an mehreren Quellen und Bächen, mit immer wieder schönen Fernblicken. Sie hat den Wanderern sehr gut gefallen und bedankten sich bei der Wanderführerin.

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25.10.2020: Rundtour mit Rucksackverpflegung

Am Sonntag den 25. zeigte sich der Oktober von seiner schönsten Seite und bei strahlendem Sonnenschein machte sich die Gruppe „Wandern für Aktive“ der SSG Outdoor-Abteilung auf den Weg. Treffpunkt war der Tegut-Parkplatz in Bensheim und der Wanderführer begrüße alle Teilnehmer, nachdem sie sich in der Liste eingetragen hatten, und erklärte kurz die Tour. Wie bereits im September verzichtete man auf eine Fahrgemeinschaft und es wurde von hier aus gestartet. Der Hemsberg wurde umwandert und es ging an Feldern vorbei in den herrlichen Buchenwald. Dieser war durch die Laubfärbung ein Hochgenuss. Es wurde der Eselsberg umgangen und auf einem Pfad am Waldrand entlang sah auf das idyllische Ort Ober-Hambach. Das Wegzeichen H5 führte die Wanderer weiter an Streuobstwiesen vorbei, wo der eine oder andere sich einen Apfel schmecken lies. Hinter Ober-Hambach tauchte man wieder in den Buchenwald ein und kam auf den Hambacher Grenzweg. Einen Abstecher runter zur Jägerrast wurde angegangen um die verdiente Mittagsrast zu machen und sich mit dem Proviant aus dem Rucksackt zu stärken. Zurück auf den Hambacher Grenzweg führte der Weg vor zur Starkenburg, die 1065 erbaut wurde und wo sich heute eine Jugendherberge und eine Burgschänke befindet. Leider ist durch die Corona Pandemie alles geschlossen. Nun zweigt der Weg abwärts auf den sogenannten „5-Minuten-Pfad“ und weiter auf dem Kanonenweg nach Hambach. Es ging wieder einen Anstieg hoch zur Winzerrast mit der Steinkopf-Webcam. Hier wurde ein Erinnerungsfoto gemacht und die traumhaftschönen Blicke über die bunten Weinberge sowie die Fernblicke in Richtung Bensheim und Hemsberg wurden genossen. Nach 21 km erreichte die Wandergruppe den Ausgangspunkt und alle bedankten sich beim Wanderführer für die schöne Tour. Leider werden durch die aktuellen Corona-Regeln die nächsten Wanderungen für 2020 ausfallen.

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27.09.2020: Auf und Ab „Rund um Bensheim“

Nach einigen Überlegungen hat sich die Gruppe der SSG Outdoor Abteilung „Wandern für Aktive“, nach dem Lockdown im März, für den Neubeginn ihrer Wanderungen entschieden. Um Fahrgemeinschaften in dieser Zeit zu vermeiden, wird vom Wanderplan abgewichen und die Wanderungen auf unsere Heimat beschränkt. Über die Reglungen wegen Corona und Listenführung wurden vor Beginn der Tour informiert.

Die September-Tour führte also nicht in die Pfalz auf Kalmit sondern im steten Auf und Ab „Rund um Bensheim“. Auch, dass auf vielen kleinen schmalen Pfade gewandert wird, hat sich der Wanderführer einfallen lassen. Eichelberg, Schönberger Schloss, Erimitage, Hochstädter Haus und hoch zum Melibokus-Parkplatz. Dort wurde in der Schutzhütte eine Mittagsrast gemacht. Das Wetter meinte es trotz schlechter Vorhersage, immer noch gut mit den acht Wanderer und so ging es nach der verdienten Pause abwärts zur Not-Gottes-Kapelle. Wie schon beschrieben, weiter auf schmalem Pfädchen runter zum Höllberg auf den Blütenweg, um von dort zum gleichnamigen Parkplatz zu kommen. Von hier, erstmal steil aufwärts, durch den Wald zum Kriegerdenkmal in Auerbach. Jetzt hoch zur Bergkirche mit dem immer wieder schönen Ausblick, weiter über den Herrn-Wingert und wieder auf unbenanntem Weg zum Gedenkplatz der Bürgerwehr Old Bensem. Der Rest des Weges führte durch den Stadtpark zum Ausgangspunkt der Wanderung.

Alle bedankten sich beim Wanderführer für die schöne Tour und freuen sich schon auf die nächste Wanderung am Sonntag den 25. Oktober.

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22.03.2020: Rund um Schaafheim

Aufgrund der Situation um die Ausbreitung des Corona-Virus findet die März-Wanderung (So. 22.) Rund um Schaafheim nicht statt.

23.02.2020: Wintertour im vorderen Odenwald

Als  -Wintertour im vorderen Odenwald-  wurde die Februar Tour im Programm, der SSG Outdoor Abteilung Gruppe: Wandern für Aktive, angekündigt. Schnee war keiner zu sehen und das Sturmtief YULIA hielt wohl den einen oder andern davon ab mitzuwandern. Trotz allem konnte der Wanderführer zwölf Wanderfreunde begrüßen und erklärte kurz den Wegeverlauf. Vom Netto-Parkplatz führte die Tour am Kirchberg vorbei, es ging den Brunnenweg hoch, Richtung Schönberger Schloss und weiter hoch, um an das Hochstädter Haus zukommen. Wenn es bis hierher einigermaßen im leichten Auf und Ab ging, so stieg der Weg ab jetzt stetig aufwärts bis der Ohlyturm auf dem Felsberg erreicht wurde. Hier oben bläst „YULIA“ mit aller Kraft und das Pfeifen in den Bäumen war ganz schön zu hören. Der Abstieg über den Nibelungensteig führte am Felsenmeer vorbei nach Reichenbach zur Mittagseinkehr. Frisch gestärkt und ausgeruht von den Höhenmeter die man schon hinter sich hatte, ging es weiter auf dem R1 und R2 wieder steil nach oben bis zur Wegkreuzung Gronau/Knoden/Bensheim. Von hier war es nur noch eine kleine „Bodenwelle“ und dann ging es nur noch abwärts. 808 Höhenmeter und 23 km zeigte das GPS Gerät an, als die Wandergruppe nach fünf Stunden Gehzeit Bensheim erreichten. Der Dank galt dem Wanderführer der die Tour ausgearbeitet hatte.

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26.01.2020: Traditionelle Schannenbach-Tour

Die erste Tour der SSG Outdoor Gruppe „Wandern für Aktive“ war im neuem Jahr wieder die traditionelle Wanderung nach Schannenbach. Diesmal hatte der Wanderführer den Start von Kolmbach aus geplant.

Trotz dickem Nebel und kühlen Temperaturen in Bensheim, fuhren zwanzig Wanderer mit dem Bus zum Ausgangspunkt. Aufwärts ging es gleich zum Raubenstein mit seinen 545 m, Richtung Winterkasten und die Nebelwand wurde immer lichter. Eitel Sonnenschein herrschte auch auf der „Schönen Aussicht“ bei Lindenfels und der Name war hier oben wirklich treffend. Durch die sogenannte Inversionswetterlage, schauten die Spitzen von Lindenfels, der Knodener Kopf, der Krehberg sowie Seidenbach aus dem Nebel hervor. Alle waren von diesem Anblick begeistert. Aber, ab hier führte der Weg in den Nebel hinab nach Winkel und Schlierbach. Teils schemenhaft konnte man die vorderen Wanderfreunde nur noch sehen. Wer hier seine Jacke wieder zugepackt hatte, kam jetzt auf dem Nibelungensteig ins Schwitzen. Der Steig leitete die Gruppe auf schmalem Pfad steil nach oben und weiter, am Krehberg mit seinem Sendemast auf 575 m vorbei, sowie an der Schutzhütte Mathildenruhe wo der Wanderführer einen Schluck aufs Jahr 2020 ausgab. Hier oben schien die Sonne wieder und mit leichtem Schritt ging es zur Mittagsrast ins Gasthaus „Zum Odenwald“ in Schannenbach.

Der Rückweg führte über den Heiligenberg, Märkerwald und Vorderwald nach Bensheim. Der eine oder andere Blick locke doch noch zum Fotografieren und alle bedankten sich beim Wanderführer für die schöne Tour die man nach 23 km geschafft hatte.

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01.12.2019: Kleine Rundtour mit gemütlichem Jahresausklang

Die Wandergruppe der SSG Outdoor-Abteilung „Wandern für Aktive“ startete zum Jahresabschluss eine kleine Tour “Runde um Bensheim“ mit Einkehr auf dem Hemsbergturm. Versorgt mit Speis und Trank von Familie Krastel, wurde im Turmzimmer noch mal bei gemütlichem Zusammensein Rückblick gehalten. Alle waren sich einig, dass sehr schöne Wanderungen unternommen wurden. Auch für das neue Jahr haben sich wieder einige bereit erklärt Touren zu führen. Wanderungen im Odenwald wie z.Bsp. Bullau, der Drachenweg Teil III oder im Umstädter Land. Auch in der Pfalz sind wieder schöne Touren im Programm.

Ein fester Termin bleibt wie gehabt der vierte Sonntag im Monat. Zum Jahresbeginn (So. den 26.01.) wird die traditionelle Schannenbach-Tour gelaufen. Treffpunk ist um 9.00 Uhr der Busbahnhof in Bensheim (Abfahrt 9.10 Uhr). Gehzeit ca. 5 Std. mit Mittagseinkehr. Gäste sind willkommen.

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24.11.2019: Weitblicke zwischen Birkenau und Buchklingen

Glück mit dem Wetter hatten die 14 Wanderer der SSG Outdoor Gruppe „Wandern für Aktive“ bei ihrer großen November Tour. Die Temperatur an diesem Sonntag war recht kühl, in den Tälern hing der Nebel und auf den Höhen schöner Sonnenschein. In Fahrgemeinschaft ging es zum Parkplatz Ebertsklingen bei Bonsweiher. Los ging die Tour nach Ober-Liebersbach, am Teich Dornwiese vorbei und hoch Richtung Waldnerturm. Immer wieder ergaben sich herrliche Aussichten Richtung Mörlenbach oder an die Bergstraße. Auf dem Weitwanderweg Roter Balken führte die Tour weiter, um dann auf dem B3 runter Anfang Birkenau, zur Alten Carlebach Mühle einer der sechs Mühlen die an der Weschnitz liegen, zu kommen. Die Hauptstraße wurde überquert und es ging steil hoch zur Friedrichtshütte. Bis hierher wurden vom Startpunkt schon über 450 Höhenmeter erwandert und dadurch war der eine oder andere doch ins schwitzen gekommen. Die Mittagsrast war somit verkürzt und die Gruppe machte sich weiter auf den Weg. Da es immer noch aufwärts ging, hatte bald jeder seine „Betriebstemperatur“ wieder und es ging mit viel Sonnenschein durch den herrlichen Herbstwald. Ein letzter knackiger Anstieg über einen Wiesenweg und alle genießten den schönen Blick auf Buchklingen im Gorxheimer Tal. Kallstadt und dann das Sonnenuhren-Städtchen Birkenau wurden angelaufen. Auf einem schönen Höhenweg, mit viel Weitsicht, sowie Kunstwerke zu dem Thema Bildung, wanderte die Gruppe an Unter-Liebersbach vorbei und erreichte nach 25,1 km und 737 Höhenmeter, zum Ausgangspunkt. Es war abermals eine schöne Tour, die allen sehr gut gefallen hat.

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27.10.2019: Rund um Schloss Lichtenberg

Startpunkt für die Oktober-Tour war der Parkplatz Heidekopf bei Groß Bieberau. Bei kühlen herbstlichen Temperaturen gingen fünfzehn Wanderfreunde Richtung Lichtenberg. Bevor die Gruppe bei dem gleichnamigen Schloss ankam, machten sie sich zuerst hoch zum Wehrturm der auf einer Granitkuppel ca. 400 m westlich vom Schloss erbaut wurde. Leider war die Tür verschlossen, sodass man die Aussicht von diesem 15 Meter hohen Turm nur von unten genießen konnte. Aber auch von hier, war der Blick nach Reinheim, Groß Umstadt und zum markanten Otzberg großartig. Kurze Zeit später bestaunten alle den prächtigen Renaissancebau, das Schloß Lichtenberg. Beim Aufstieg über den Dillberg wurde es den Wanderer noch mal warm und durch den Wald marschierten sie zur verdienten Mittagsrast zur Schutzhütte Wildfrauenstein. Gestärkt von der Rucksackverpflegung ging es abwärts durch Groß Bieberau und an der Gersprenz, auf einem schönen Wiesenweg, entlang bis nach Reinheim. Von hier führte der Wanderweg S1 die Wanderer in leichter Steigung hoch über die Ernst Ludwig Höhe. Es ergab sich nochmals einen herrlichen Blick auf die „Reinheimer Bucht“ sowie dem Schloss Lichtenberg, das 13 km vorher direkt von den Wanderer bewundert wurde. Auf einem aussichtsreichen Waldrandweg ging es über den Galgenberg, auf dem im Jahr 1593 der Reinheimer Galgen stand, zum Ausgangspunkt der Wanderung. Alle bedankten sich beim Wanderführer für die schöne vorbereitete 22 km Rundtour.

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22.09.2019: Überraschungstour Rund um den Hemsberg

Der vierte Sonntag im September war ein wunderschöner Spätsommertag und es trafen sich 13 Wanderer der SSG Outdoor Abteilung Gruppe „Wandern für Aktive“ zur angekündigten Tour am Tegut Parkplatz in Bensheim. Durch die Weinberge, hoch zum Millennium-Kreuz führte der Weg, um wieder abwärts nach Hambach zu gehen. Von hier ging es durch die Wasserschöpp, auf einem kleinen Pfad zur Helenruhe und weiter auf dem Wegzeichen „Roter Balken“ zur Jägerrast. Hier hatte die Wanderführerin als kleine Überraschung, einen Schlehenlikör im Rucksack und der eine oder andere Wanderer hat sich diesen schmecken lassen. Jetzt war noch ein kleiner Anstieg zu bewältigen und die Wanderer kamen an der Ernst-Röder-Hütte vorbei zum Parkplatz Goldbrunnen in Ober-Hambach. Ein paar Schritte noch und die Gruppe konnte sich zur Mittagsrast auf dem Röderhof das Essen schmecken lassen. Der Rückweg führte über den Bannwald runter Richtung Zell und weiter um den Hemsberg herum zum Ausgangspunkt, den die Wanderer nach 17,5 km und einen Anstieg von 465 m, erreichten.

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25.08.2019: Rheinsteig Teil III

Die SSG Outdoor Gruppe „Wandern für Aktive“ hatte sich 2017 vorgenommen den Rheinsteig von Rüdesheim bis nach St. Goarshausen zu erwandern. Dieses Jahr, im August, wurde nun der III. Teil der Strecke von Rüdesheim bis Assmannshausen abgeschlossen. 13 Wanderer trafen sich, trotz vorhergesagten hohen Temperaturen, um in Fahrgemeinschaft nach Rüdesheim zu fahren. Von hier führte die Tour erst einmal durch die Weinberge Richtung Oestrich-Winkel um zum Schloss Johannisberg zu kommen, von wo man einen wunderschönen Blick auf den Rhein und die gegenüberliegende Seite auf den Rochusberg hat. Hier oben, in der steil nach Süden abfallenden Lage des Johannisbergs hat der Riesling seine Heimat. Es ist die älteste Riesling-Domäne und es wurde 1775 durch Zufall die höhere Güte einer „späteren Lese“ erkannt – der Kurier kam zu spät mit der Erlaubnis, die Weinlese zu beginnen – . Ab jetzt führte die Wanderung westwärts auf dem Rheinsteig, zum Teil auch auf dem Rheinhöhenweg zur Ostermühle, am Kloster Marienthal vorbei bis auf den Rastplatz der Antoniuskapelle, wo ausgiebig Mittagsrast gemacht wurde. Durch Wald und Wiesen, die Abtei St. Hildegard kam immer wieder in Sicht, wanderte die Gruppe nun zum Niederwalddenkmal. Es war ein richtiger Aha-Effekt für die Wanderer, als man aus dem Wald kam und den herrlichen Blick auf den Rhein und die majestätisch stehende Statue der Germania auf dem Sockel des Denkmals erblickte. Der letzte Abschnitt des Weges führte durch die Weinberge oberhalb der Burgruine Ehrenfels nach Assmannshausen, von wo man jetzt, nach 22 km, den bequemen Teil der Tour mit dem Schiff nach Rüdesheim zurücklegte.

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28.07.2019: Auf dem Drachenweg - Teil II

Bei der Juli-Tour der Gruppe „Wandern für Aktive“ der SSG Bensheim, ging es für zehn Wanderer bei bester Laune und gutem Wetter auf den Drachenweg Fafnir. Benannt wurde der Rundweg nach dem Drachen, den der Nibelungenheld Siegfried seinerzeit getötet und von dessen Blut er getrunken haben soll. Gestartet ist die Gruppe zu der rund 20 km langen Tour an der Staumauer des Marbachstausees. Überwiegend durch den Wald ging es nach Unter-Mossau, von dort erreichten die Wanderer den Zigeunerstock, mit 431m der höchste Punkt der Wanderung. Mit immer wieder schönen Ausblicken ging es weiter, vobei an Hiltersklingen zum Lindelbrunnen, zur wohlverdienten Mittagsrast der Wanderer. Der Lindelbrunnen könnte der Nibelungensage nach einer von mehreren Brunnen gewesen sein, an dem Siegfried hinterrücks von seinem Kontrahenten Hagen von Tronje ermordet worden sein soll. Gestärkt von der Rucksackverpflegung und dem schmackhaften Quellwasser ging es zur letzten Etappe der Wanderung, durch Hüttenthal und nach insgesamt 5 Stunden zurück zum Stausee.

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23.06.2019: Rund um Hüttenthal

Die Frauenquote bei der Juni Tour der SSG Outdoor Abteilung „Wandern für Aktive“ war an diesem Sonntag nicht sehr hoch. Aber die zwei Wanderinnen hatten ihren Spaß und waren, wie auch die übrigen fünf Männer, von der Tour sehr begeistert. Gestartet wurde in Hüttenthal. Der Weg führte über das blaue Quadrat nach Airlenbach und auf die Höhe des Hinterbachtals. Hier oben im Wald verließen die Wanderer das Blaue Wegzeichen und es ging abwärts zum Naturdenkmal „Dicke Eiche“. Diese darf, als eine der Stärksten Eichen in Deutschland, bezeichnet werden. Der Umfang ihres Stammes beträgt 8,30 Meter! Ihr Alter wird auf etwa 800 Jahre geschätzt und wurde 1903 als erstes Naturdenkmal des Odenwaldkreises aufgenommen. Trotz aller Bemühungen drohte der Baum unter seiner eigenen Last zusammen zu brechen und wurde am 3. Dezember 2012 bis auf den Torso eingekürzt. Die Gruppe war trotzdem von diesem imposanten Baum sehr beeindruckt. Nun ging es wieder aufwärts Richtung Beerfelden um beim Beerfelder Galgen, mit wunderschönem Rundumblick, die verdiente Mittagsrast zu machen. Der im Jahre 1550 errichtet Galgen diente der Gerichtsbarkeit des Zentgerichtes Beerfelden. Die letzte Hinrichtung war 1804 wegen Diebstahls eines Huhnes und zwei Laib Brot. Frisch gestärkt ging es nun nach Beerfelden, wo die Gruppe wieder an einer der vielen Sehenswürdigkeiten des Odenwaldes, der „Zwölf-Röhrenbrunnen“, vorbei kam. Dieser Brunnen ist auch gleichzeitig die Mümlings Quelle, die nach knapp 50 im in den Main mündet. Der letzte Abschnitt der Wanderung führte an Etzean vorbei bis zum Marbach Stausee. Über den Nibelungensteig erreichten die Wanderer nach 24,6 km den Parkplatz.

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26.05.2019: Die Pfalz – auch dort ist es schön

„Die Pfalz – auch dort ist es schön“ unter diesem Programm-Titel machten sich am 4. Sonntag im Mai siebzehn Wanderer der SSG Outdoor Abt. „Wandern für Aktive“ auf Tour. Per Fahrgemeinschaft ging es erst einmal zum Forsthaus Weilach in der Nähe von Bad Dürkheim. Die Wanderführerin erklärte kurz den Verlauf der Tour und es folgte dort gleich zu Anfang der steile Aufstieg auf dem Pfälzer Weinsteig über den Gaiersbrunnen hoch zum Bismarkturm auf 490 m Höhe. Nach kurzer Verschnaufpause führte der Weg zur Lindemannruhe. Ab hier wurde der Pfälzer Weinsteig verlassen und es ging auf schmalen Pfaden, mal bergab und bergauf, weiter bis zum Kupferfelsen. Dieser 6 m hohe Fels aus Buntsandstein, sieht von der Nordostseite gesehen aus wie ein Kamelkopf. Er befindet sich umringt von kleineren Felsen auf dem Kupferberg und hat daher seinen Namen. Der Abstieg war im lichten Baumschatten sehr angenehm und man gönnte sich eine kleine Trinkpause um den nächsten größeren Aufstieg Richtung Höningen zum Rahnenfelsen auf 512 m zu kommen. Hier oben hatte sich die Wanderführerin einen schönen Platz für die Gruppe zur Mittagsrast ausgedacht und jeder war begeistert. Nicht nur, um sich aus seiner Rucksackverpflegung zu stärken, nein auch über die wunderschöne Aussicht über den Pfälzerwald. Über die „Rote Hohl“ mit Ritterstein und dem Heidefelsen, ging es zum endgültigen Abstieg, zum Ausgangspunkt. Mit Eindrücke von hohen, großen und kleine Felsformationen, schmale Pfade, viel Grün und mit guter Laune bedankten sich alle für die fast 22 km lange schöne Rundtour.

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28.04.2019: Zwischen Gersprenz und Fischbachtal

Bei kühlem, aber wanderfreundlichem Wetter startete die DJK/SSG-Outdoor Abteilung „Wandern für Aktive“ in Malchen zu ihrer April-Tour. Der erst knackige Aufstieg Richtung Burg Frankenstein brachte den Kreislauf so richtig in Schwung. Danach ging es durch Nieder-Beerbach und vorbei an einer großen Obstplantage und einem Steinbruch weiter nach Frankenhausen. Hier lud die Wanderer eine schöne, leider etwas windige Schutzschütte zu einer zünftigen Rast ein. Weiter gings auf wunderschönen Wald- und Wiesenwegen hinauf zu den Windrädern der Neutscher Höhe und wieder hinunter nach Ober-Beerbach. Auf verschlungen Pfaden wurde schließlich der „10-Wege-Platz“ an der Karlshöhe erreicht. Von hier wurden die Wanderer auf dem „Geschichtspfad“ zurück nach Malchen geleitet.

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